Brandlhuber+ Emde, Schneider

Haus der Zukunft . Berlin


Brandlhuber+ Emde, Schneider . renders: © P O N N I E I m a g e s

Das Haus der Zukunft folgt den Anforderungen nach flexibler Ausstellungsfläche, vielfach differenzierter Öffentlichkeit und einer auf natürlichen Ressourcen beruhenden, kontinuierlich optimierbaren Infrastruktur.







Die gesamte Ausstellungsfläche wird auf einer zusammenhängenden abgesenkten Ebene angeboten, deren Erschließung und natürliche Belichtung wie Belüftung ganz unterschiedliche räumliche Ausstellungskonzepte unterstützt. Ebenerdig sind der Veranstaltungsbereich, das Cafe und die Kasse mit Shop frei gruppiert, getrennt wie gemeinsam nutzbar, im Jahreszeitenverlauf durch mehrere flexible Fassadenlagen optimiert Flächen in anderen Klimazonen adressierend. Klimazonengerecht wird ein üppiger Pflanzen- und Baumbestand realisiert, der in der abgesenkten Ausstellungsebene wurzelt und die Baumkronen in der ebenerdigen Freifläche entfaltet.Das große Dach, ein Vierendeelträgerrost im Standardcontainermaß, nimmt die gesamte Infrastruktur auf und regelt den atmosphärischen Übergang zu den Nutzungsbereichen. Weniger Masse, weniger formale Fixierung als die Realisierung einer Sphäre, ein aneignungsoffenes Nutzungsangebot.


Berlin, 2012, Brandlhuber+ Emde, Schneider, June14 Meyer-Grohbrügge & Chermayeff, Büro für Konstruktivismus; Peter Behrbohm, Klara Bindl, Bea Camacho, Marta Fernandez, Tobias Hönig, Julian Meisen, Cornelia Müller; Andreas Schulz / Pichler Ingenieure (Tragwerk); Nadir Abdessemed, Peter Voit / Transsolar (Energie und Klima)


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