Herzog & de Meuron

Helvetia Campus . Basel


Herzog & de Meuron . Helvetia

Proyecto de rediseño y ampliación de la sede suiza de Helvetia en St. Alban.




Helvetia plant in den kommenden Jahren den Schweizer Hauptsitz in Basel zu erneuern und zu erweitern. Für das von den Architekten Herzog & de Meuron entworfene Projekt «Helvetia Campus Basel» erfolgt vom 12. Januar bis am 10. Februar 2015 die öffentliche Planauflage. Mit der Realisierung soll ab 2017 begonnen werden.

In einer intensiven, offenen Testplanung haben verschiedene namhafte Architekturbüros zusammen mit Helvetia und dem Baudepartement seit Mai 2013 eine umfassende Neugestaltung und Erweiterung des Schweizer Hauptsitzes von Helvetia an der St. Alban-Anlage erarbeitet. Schliesslich ist das Konzept der Architekten Herzog & de Meuron weiter verfolgt und konkretisiert worden, so dass nun die öffentliche Planauflage des Bebauungsplans erfolgen kann.
Mit dem Projekt «Helvetia Campus Basel» soll die St. Alban-Anlage städtebaulich und architektonisch aufgewertet werden. Zudem werden die heute dezentral auf sechs Bauten verteilten Abteilungen der Helvetia in einem Komplex zentral zusammengeführt und die Kapazitäten auf das künftige Wachstum ausgerichtet. Die Abläufe können dadurch vereinfacht und die Effizienz deutlich gesteigert werden. Die Zahl der Arbeitsplätze wird von heute rund 800 auf 1200 erhöht.
Ort der Begegnung und des Austauschs
Im Mittelpunkt des Projektes steht der Bau eines zusätzlichen Bürogebäudes als Neuinterpretation des bereits bestehenden Bürobaus, der einst Hauptsitz der Patria Versicherung war. Das 1954 – 56 erbaute Bürohochhaus gilt bis heute als wegweisendes Bauwerk und wird mit dem geplanten Zwillingsbau neu interpretiert. Dazwischen entsteht ein Verbindungsbau, der die heute 26 verschiedenen Zugänge zu Helvetia in einem Haupteingang zusammenfasst.
Sowohl das Auditorium im Verbindungsbau wie auch das Dachcafé auf dem neuen Hochhaus werden öffentlich zugänglich sein. Geplant sind zudem eine Kindertagesstätte und weitere öffentliche Angebote, welche die Attraktivität der St. Alban-Anlage steigern. In einer späteren zweiten Etappe wird das Gebäude auf der gegenüberliegenden Seite an der St. Alban-Anlage durch einen neuen Wohnbau ersetzt. Dadurch werden über 50 attraktive Mietwohnungen entstehen. Bisher abgeschlossene Parkflächen werden öffentlich zugänglich und schaffen neuen Erholungsraum. Die Architekten Herzog & de Meuron erklären: «Durch die Formation der neuen Gebäude erhält die Helvetia eine klare Adresse an der St. Alban-Anlage und eine Sichtbarkeit im Stadtbild. Zeichenhaft ist dabei das aus Alt- und Neubau entstehende Paar zweier Bürogebäude. Seine Silhouette gibt dem Campus eine unverwechselbare Identität.»

Bekenntnis zum Standort Basel
Helvetia bekennt sich mit dieser Investition zum Standort Basel. Hier hat namentlich das Lebensversicherungsgeschäft seine Wurzeln. Zudem erfolgt von Basel aus das Management der Kapitalanlagen für die ganze Gruppe. In den vergangenen zehn Jahren hat sich das Prämienvolumen allein von Helvetia Schweiz von zwei auf über vier Milliarden Franken mehr als verdoppelt. Ralph-Thomas Honegger, CIO von Helvetia, stellt deshalb fest: «Die Ausweitung unserer Geschäftstätigkeit sowohl am Hauptsitz der Helvetia Gruppe in St. Gallen wie auch am Schweizer Hauptsitz in Basel erfordert die entsprechende Anpassung der Infrastruktur. Die geplanten Investitionen unterstützen das künftige Wachstum der Helvetia in einem offenen, modernen Arbeitsumfeld und ermöglichen eine deutliche Steigerung der logistischen und ökologischen Effizienz.»
Der Zusammenschluss von Nationale Suisse und Helvetia hat keinen unmittelbaren Einfluss auf das Projekt «Helvetia Campus Basel». Vielmehr bilden die Erweite-rungsbauten an der St.Alban Anlage und die erneuerten Büros am Steinengraben bei Nationale Suisse integraler Bestandteil des Raumbewirtschaftungskonzeptes für die «neue Helvetia» am Standort Basel. Philipp Gmür, CEO Helvetia Schweiz, betont: «Wir freuen uns auf die zusätzlichen Kapazitäten und die einfacheren Abläufe. Mit «Helvetia Campus Basel» schaffen wir eine optimale Voraussetzung, um als drittgrösster Anbieter im Schweizer Versicherungsmarkt unser Leistungen und unser Netz an Versicherungs- und Vorsorgeberatung zusammen mit unseren neuen Kolleginnen und Kollegen von Nationale Suisse zu erweitern und so unsere Wachstums- und Ertragskraft nachhaltig zu steigern.»


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