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Studienauftrag Rehaklinik . Bellikon


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Die Rehaklinik Bellikon liegt im Reusstal zwischen Zürich und Baden und ist eines von zwei SUVA-Rehabilitationszentren. In den 1970er Jahren wurde die Anlage innerhalb des Südwesthangs auf einem Plateau am Ortsrand des Dorfes Bellikon errichtet. Auf Grund des stetig steigenden Bedarfs soll die Klinik in den nächsten Jahren ausgebaut und erweitert werden.



Die für den Klinikausbau erforderlichen Flächen bringen an dem ländlichen Standort – ähnlich wie beim Bau der Klinik in den 70ern - einen erneuten Massstabssprung mit sich. Ausschlaggebend für die städtebaulichen Überlegungen sind demzufolge die Bezogenheit auf die Landschaft, der Umgang mit dem abrupt abfallenden Terrain sowie die Gliederung der Baumassen unter Berücksichtigung wichtiger Sichtbezüge im Hinblick auf die fantastische Fernsicht bis weit ins Mittelland und die Alpen.

Die Erweiterung der Klinik erfolgt in Form eines flächigen Volumens, das an den Sockel der bestehenden Klinik anschliesst. Die zusammenfassende, rechteckige Kompaktheit des Volumens und dessen Horizontalität geben dem Therapietrakt von nah und fern eine zurückhaltende Eleganz. Leicht über die Hangkante auskragend, präsentiert diese sich als künstlicher Eingriff, der sich mit einer gleichfalls künstlich gestalteten Oberfläche vom umgebenden Landschaftsraum sichtbar abgrenzt.

Ausgehend von den allgemeinen Funktionen im Erdgeschoss teilt sich die bestehende Programmverteilung der Klinik in die Bettentrakte oberhalb und die Therapiefunktionen unterhalb. Dabei werden die Obergeschosse als eine Reihung kubischer Einzelkörper gebildet, die Untergeschosse hingegen gruppieren sich - räumlich invertiert - um geometrische Höfe. Das zwischen beiden Zonen vermittelnde Erdgeschoss ist transparent und lässt einen zwischen Innen und Aussen ‚fliessenden’ Raum enstehen.



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